Wie man einen Online-Shop benennt
Namensmuster, die für E-Commerce wirklich funktionieren — nicht nur "häng -io dran".
"Günstiger-Onlineshop-für-Produkte" ist kein Name, sondern eine Beschreibung — und das ist fast immer der erste Fehler: in den Namen zu packen, was eigentlich in einen Slogan oder die Firmenbeschreibung gehört. Ein Name sollte in einer Sekunde gesagt sein und keine Erklärung brauchen.
Muster, die funktionieren
- Produkt + kurzes Suffix. Funktioniert bei einer engen, klaren Nische — der Käufer erfasst sofort, was du verkaufst, und das Suffix macht den Namen einzigartig und die Domain prüfbar.
- Ein zusammengesetztes Wort aus zwei Wurzeln. Zwei echte Bedeutungsstücke zu einem kurzen Wort verschmolzen — ein Kompromiss zwischen "man versteht, worum es geht" und "es ist kein simples Wörterbuchwort, das als Domain schon vergeben ist".
- Abstrakt, aber wohlklingend. Gar nicht ans Produkt gebunden — passt, wenn du in angrenzende Kategorien expandieren willst und nicht von einem Produkt im Namen abhängen möchtest.
Häufige Fehler
- Ein langer Name, der sich am Telefon schlecht diktieren oder in die Suche schlecht eintippen lässt.
- Transliteration eines Wortes, ohne zu prüfen, wie es in lateinischen Buchstaben aussieht und klingt — was in der Originalsprache gut klingt, wird als Domain manchmal zu einer unbequemen Buchstabenfolge.
- Die Domain erst ganz am Schluss prüfen, wenn Schild, Visitenkarten und Verpackung schon bestellt sind — die Domain muss geprüft werden, bevor der Name irgendwo gedruckt ist.
Die Reihenfolge
Erst eine kurze Beschreibung, was du verkaufst und an wen. Dann Namenskandidaten, jeder sofort geprüft in .ru und .com — ist die Domain frei, und was kostet sie. Ein Name ohne freie Domain in einer passenden Zone ist ein unfertiger Name, egal wie gut er klingt.