Xevra

Namen für ein Tech-Startup

Warum naheliegende Namen für Tech-Projekte fast immer vergeben sind — und wie man weitersucht.

Probier es selbst: nimm eine beliebige kurze Kombination aus zwei gewöhnlichen englischen Wörtern und prüf sie unter .io oder .app. Fast sicher schon vergeben. Naheliegende Namen sind fast per Definition vergeben — wenn dir ein Name in zehn Sekunden eingefallen ist, ist er auch schon jemand anderem eingefallen.

Der Kompromiss, den man eingehen muss

Es gibt zwei Pole. Auf der einen Seite ein echtes Wort oder eine direkte Wortkombination: sofort klar, was die Firma macht, aber die Domain ist so gut wie sicher vergeben. Auf der anderen Seite ein komplett erfundenes, angenehm klingendes Wort: die Domain ist fast immer frei, aber der Name erklärt für sich genommen nichts, und man muss investieren, damit er hängen bleibt.

Der funktionierende Mittelweg ist kein echtes Wort, sondern ein wiedererkennbares Bedeutungsfragment: ein Wurzelteil, den der Leser unbewusst mit dem Thema verknüpft, der aber kein Wörterbuchwort ist — und deshalb nicht mit bereits vergebenen Domains oder fremden Marken kollidiert.

Warum das fest in der Engine steckt

Xevra gibt grundsätzlich nie ein echtes Wörterbuchwort als Namen aus — das ist eine harte Regel des Generators, keine Empfehlung: Jeder Kandidat wird vor der Ausgabe gegen ein Wörterbuch echter Wörter und eine Sperrliste bestehender Marken geprüft. Das garantiert keine freie Domain (die muss man trotzdem prüfen — der Domainmarkt ist größer als das Wörterbuch), beseitigt aber die häufigste Enttäuschung: "Ich hatte einen tollen Namen, und es stellte sich heraus, dass es ein ganz normales, längst vergebenes Wort ist."

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